Das soll zu krass für Steam sein? Horses Review

Ich muss ehrlich sein: Es ist schwierig, bei so einem geladenen Thema einen passenden Anfang zu finden, also beginne ich erst einmal mit den kalten Fakten: Horses ist ein Spiel, was am zweiten Dezember vom italienischen Indieentwicklerstudio Santa Ragione veröffentlicht worden ist. Zumindest auf den Plattformen, die es zugelassen haben, wozu Steam und der Epic Games Store nicht zählen. Auf irgendeine Weise sei es zu krass, dass Steam es nicht haben wollte und Epic Games einen Tag vor Release die selbe Entscheidung getroffen hat. Die ganze Kontroverse werde ich im Laufe dieses Beitrags noch ein wenig im Detail aufdröseln, aber um diese besser verstehen zu können, werde ich euch erst einmal das Spiel selbst näher bringen. Dazu sei jedoch gesagt, dass Horses durchaus einige schwierige Themen behandelt und ich nicht um diese herumreden werde. Das Spiel eröffnet mit folgender Inhaltswarnung:

Die Inhaltswarnung des Spiels beinhält physische Gewalt, psychologische Misshandlung, Gore, Darstellungen von Sklaverei, physische und psychologische Folter, häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Suizid und Misogynie.
Die Inhaltswarnung des Spiels beinhält physische Gewalt, psychologische Misshandlung, Gore, Darstellungen von Sklaverei, physische und psychologische Folter, häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt, Suizid und Misogynie.

Das Leben auf der Farm

Die Prämisse von Horses ist erstaunlich simpel. Man spielt einen Jungen namens Anselmo, welcher für einen Sommerjob zwei Wochen lang auf einer Farm aushilft. Der Farmbesitzer spricht stolz von seinen Pferden und schnell bekommt man diese auch zu Gesicht. Jedoch sind es keine normalen Pferde, sondern nackte Menschen mit Pferdemaske. Und darum macht das Spiel keinerlei Geheimnis und nutzt diese Darstellung nicht zwangsweise als Abstraktion. Es sind mit Drogen zugepumpte Menschen, die vom Farmbetreiber versklavt werden. An zwei Stellen reitet man sogar auf einem der Pferde. Was bedeutet, dass man auf dessen Schultern sitzt.

Ansel auf dem Weg zur Farm. Am Eingang wartet der Besitzer.
Ansel auf dem Weg zur Farm. Am Eingang wartet der Besitzer.

Im Laufe dieser 14 Tage ist man damit beauftragt, relativ einfachen Tätigkeiten nachzugehen, die man auf so einer Farm erwarten würde. Den Hund füttern, den Garten gießen oder Holz hacken. Andere dieser Tätigkeiten sind zwar ebenfalls simpel, werden durch die Umstände aber ins Widerliche gezogen. Die Pferde füttern oder sie waschen zum Beispiel. Jegliche Aktion wird nur mit der linken Maustaste ausgeführt. Spielerisch hat Horses nicht mehr zu bieten, als herumzulaufen und auf einfachste Weise mit Dingen zu interagieren. Man könnte es als Walking Sim bezeichnen, auch wenn ich persönlich nicht der größte Fan dieser Begrifflichkeit bin. Die größte spielerische Abwechslung bekommt man durch das Reiten der Pferde, nur macht dies die Steuerung deutlich behebiger und anstrengender. Glücklicherweise sind diese Abschnitte aber kurz. Insgesamt ist Horses mehr eine Erfahrung, die das Medium Videospiel nutzt, um sich auszudrücken, als ein klassisches Videospiel. Man denke an Titel wie Dear Esther oder Gone Home. Ob man damit nun etwas anfangen kann, ist natürlich Geschmackssache. Da Horses nur zwei Stunden lang ist und sich dabei eindeutig auf seine Handlung und vor allem seinen Stil fokussiert, sehe ich persönlich kein Problem in seiner mechanischen Einfachheit.

Ein spielbarer Stummfilm des Surrealismus

Was Horses von der Masse herausstechen lässt, ist sein Stil. Das Spiel ist komplett in schwarz & weiß und ausschließlich in 4:3 spielbar. Es gibt kaum Musik oder Soundeffekte – nur die ganze Zeit das Geräusch eines laufenden Filmprojekters im Hintergrund, das gesamte Spiel über. Gewisse Interaktionen zeigen einen extremen Close-Up. Oft sind diese sogar real gefilmt. Dialoge werden dargestellt wie in einem Stummfilm. Man sieht eine Figur reden und im Anschluss wird den ganzen Bildschirm über ein Text eingeblendet. Ein italienischer Text, sei dazu gesagt. Jeglicher Dialog, Titelkarten und diegetischer Text sind auf Italienisch. Die ersten zwei Dinge werden Englisch untertitelt, während diegetischer Text wie Briefe oder die Liste der täglichen Aufgaben zuerst kurz auf Italienisch zu sehen sind und danach ein englischer Text darüber geblendet wird.

Wie Dialoge im Spiel dargestellt werden: Mit italienischer Texttafel untertitelt auf Englisch.
Wie Dialoge im Spiel dargestellt werden: Mit italienischer Texttafel untertitelt auf Englisch.

Seine Inspirationen trägt Horses stolz auf der Brust. So erinnern die Pferde an Das Testament des Orpheus vom französischen Autor und Regisseur Jean Cocteau, ebenfalls Autor von Les Enfants terrible. Besonders die extremen Close-Ups auf die leblosen Augen der Pferdemasken bringen eine früh im Film vorkommende Einstellung ins Gedächtnis. Die Nahaufnahmen könnten aber genauso von Luis Bunuels Werken inspiriert sein. Wem dieser Name etwas sagt, dürfte ihn am ehesten mit seinem 1929er Film Un Chien Andalou in Verbindung bringen, welcher berüchtigt für seine Nahaufnahme ist, in welcher einer Frau ein Augapfel aufgeschnitten wird. Ebenfalls sind Bunuels Filme thematisch nicht weit von Horses entfernt. Un Chien Andalou zeigt sexuelle Übergriffigkeit und sein Nachfolgerfilm L’Age d’Or behandelt Sexualität in der Bourgeoisie, wie den Wert der Frau – so endet der Film mit einer nicht gezeigten Orgie, bei der acht Frauen zu tode vergewaltigt werden. Abseits des französischen Surrealismus waren die Entwickler*innen ebenfalls sichtlich Fans von Jan Svankmajer, ein tschechischer Surrealist. Beim Schauen des Kurzfilms The Garden von 1968 habe ich Horses sofort darin wiedererkannt. Besonders die Close-Ups auf Gesichter, im speziellen die Münder, und auf die Hände haben mich sofort ins Spiel zurückversetzt. Die Handlung, das Menschen als Gartenzaun missbraucht werden, wirkt ebenfalls nicht unähnlich.

Zwei Bilder. Links: Eine extreme Nahaufnahme auf ein lebloses Auge einer Pferdemaske aus Das Testament des Orpheus. Rechts: Eine Nahaufnahme auf den Kopf einer Pferdemaske mit Fokus auf eines der leblosen Augen.
Zwei Bilder. Links: Eine extreme Nahaufnahme auf ein lebloses Auge einer Pferdemaske aus Das Testament des Orpheus. Rechts: Eine Nahaufnahme auf den Kopf einer Pferdemaske mit Fokus auf eines der leblosen Augen.

Stilsicher ist Horses alle Male. Mir kam ein Grinsen auf, als man das erste Mal eine kleine real gefilmte Aufnahme zu sehen bekommt, wenn man ganz am Anfang mit der Klingel interagiert, eben weil es so schön seltsam war. Diese Aufnahmen ziehen sich durchs ganze Spiel auf eine konsequent genutzte Weise. Daneben wird altes Filmmaterial inklusive eines Zeichentrickfilms beim Abendessen mit dem Farmbesitzer auf dem Fernseher gezeigt. Das Gezeigte hier spiegelt stets auf meist schwarzhumorige Art und Weise Geschehnisse im Spiel wider. Wie der Text übersetzt und untertitelt wird, hat mir genauso sehr gefallen, da es das Gefühl unterstützt, einen alten italienischen Stummfilm zu spielen. So wie es bei den vorhin genannten Inspirationen keine englischen oder deutschen Texttafeln gibt, sondern das Original gezeigt wird und währenddessen untertitelt wird.

Eine real gefilmte Nahaufnahme, wie eine Klingel bedient wird.
Eine real gefilmte Nahaufnahme, wie eine Klingel bedient wird.

Meine einzige Kritik wäre, dass das Spiel zu ruhig ist. Wenn man sich alte Stummfilme anschaut, haben diese wenigstens Musik die meiste Zeit. Horses hat nur wenige Musikstücke, die ziemlich sparsam genutzt werden. Also hört man die ganze Zeit nur das Rauschen eines laufenden Filmprojekters. Dieses konstante Rauschen mag zwar etwas sein, was in einer Szene gegen Ende clever aufgelöst wird, sodass ich wirklich laut Ah! aufrief, aber das macht die restliche Ruhe nicht unbedingt wert. Ich kann mir vorstellen, dass das Fehlen von Geräuschen und Musik zur Atmosphäre und zum Unbehagen des Spiels beitragen soll, doch persönlich empfinde ich es ein bisschen als vertane Chance und gleichzeitig langweilig. Da ich ein sehr auditiver Mensch bin, dürfte das aber etwas sein, was mich deutlich mehr stört als andere.

Nackte Pferdemenschen

Na gut, reden wir aber mal über die nackten Pferdemenschen. Das, wofür ihr hier seid. Die Verpixelung der Genitalien ist kein Zensurmodus, wie zuletzt in Dispatch mit seinen optionalen schwarzen Boxen über Nacktheit, damit es die Streamer*innen auf YouTube streamen dürfen. Nein, das ist die intendierte Erfahrung des Spiels. Es erinnert mich an das Level in Kane & Lynch 2, in dem man nackt unterwegs ist und untenrum verpixelt wird. Nur war das lustiger als Horses. Bereits am ersten Tag erhängt sich eines der Pferde. Es ist ein grausamer Anblick, wie man diesen entblößten Menschen mit Pferdemaske an einem Baum hängen sieht. Nicht einmal in seinem letzten Moment ist diesem Menschen Würde geblieben. Die Erniedrigung ist der Punkt. Wie der Farmbesitzer später erwähnt, hat er Menschen zu Pferden gemacht, die er sündhafte Dinge in seinem Wald machen sah. Eine Besucherin der Farm redet darüber, wie sündhafte Menschen die Gesellschaft zu Fall bringen. Wie diese Menschen über ihre Pferde, also andere Menschen, reden, erinnert nicht grundlos an faschistoide Sprache. Wer anders ist, was auch immer das bedeuten mag (das Spiel legt sich dabei nicht fest), ist nichts weiter als ein Tier und das wiederum kommentiert genauso, wie wir als Menschen zwischen Mensch und Tier unterscheiden.

Eines der Pferde hat sich an einem Baum erhangen.
Eines der Pferde hat sich an einem Baum erhangen.

Ebenfalls überträgt sich der faschistoide Gedanke auf die Geschlechterteilung. Der Farmbesitzer führt eine Liste aller männlichen Pferde und wie oft sie Geschlechtsverkehr mit einem weiblichen Pferd haben. Eine derartige Liste für weibliche Pferde gibt es nicht. Der Farmbesitzer untersagt Sex. Das Männchen wird kastriert, wenn es nicht gehorcht. Die Frau aber? Die wird vergewaltigt. Dieses Mal aber von einem guten Menschen, dem Farmbesitzer, einem Geldgeber, dem Arzt, dem örtlichen Priester – nicht von einem Tier. Eine Doppelmoral und ein Blick auf Sexualität, wie er sich bis heute in der Gesellschaft finden lässt. Wenn der Mann sexuell aktiv ist, ist er cool. Wenn die Frau sexuell aktiv ist, macht sie das aber unattraktiv.

Der Farmbesitzer und ein Priester gehen mit einem weiblichen Pferd in eine Scheune.
Der Farmbesitzer und ein Priester gehen mit einem weiblichen Pferd in eine Scheune.

Während die Thematiken des Spiels durchaus interessant sind, hat es ehrlich gesagt nicht viel über diese auszusagen. Die Erzählung hat die Subtilität einer Atombombe. Was sind die Themen? Ausgrenzung, Ausbeutung, Misogynie und das alles oberflächlich im Zusammenhang mit Christentum. Die Bibel, ein Kreuz und eine Kreuzigung eines Pferdes, was andere Pferde befreien wollte, kommen vor. Die Symbolik von letzterem sollte klar sein, oder? Wie glasklar die Handlung erzählt ist, hat mich ehrlich gesagt überrascht. Durch die Gespräche im Internet über das Spiel habe ich etwas deutlich subtileres erwartet, aber nein, man hat einfache Bösewichte mit einfachen Motiven und einfachen Erklärungen dafür, wie sie tun, was sie tun. Dadurch war ich am Ende etwas enttäuscht. Auf der einen Seite hat die Handlung wenig, was zum Nachdenken anregt und auf der anderen auch keine interessanten Figuren, deren Abenteuer man erleben möchte. Irgendwie ist das Szenario um die Pferdemenschen so abstrakt und übertrieben und doch wird es ernstgenommen und durchgespielt. Es fällt mir so schwer zu sagen, was das Spiel nun wirklich wollte. Wollte es mich zum Nachdenken anregen? Wollte es mir eine Art Thriller erzählen? Oder wollte es einfach nur provozieren? Wenn mir das Spiel im Gedächtnis bleiben sollte, dann höchstens wegen seiner Präsentation, aber nicht wegen der Handlung.

Die Kontroverse

Weil Sex und Sexualität ein fester Bestandteil der Handlung sind, ist dieser selbstredend im Spiel zu sehen, jedoch nur auf simpelste Weise. Den einzigen Sexakt, den man tatsächlich zu sehen bekommt, ist, wenn männliche Pferde Weibchen von hinten rannehmen, in einer nicht einmal korrekt loopenden Animation (jede Animation im Spiel, die in Dauerschleife abgespielt wird, loopt nicht richtig, was mich davon ausgehen lässt, dass das Absicht ist). Vergewaltigungen werden nur angedeutet, sehen tut man sie jedoch nicht. Gewalt im klassischen Sinne gibt es kaum zu sehen. Wie der Farmbesitzer mit seiner Peitsche auf ein Pferd einhaut, hat keinerlei impaktvolle Animation. Nach dieser Sequenz wird man damit beauftragt, die Wunden des Pferdes zu desinfizieren. Die Wunden sind drei Kratzer auf dem Rücken. Dr. House bietet deutlich schlimmere Szenen.

Der Farmbesitzer schlägt mit einer Peitsche auf ein Pferd ein.
Der Farmbesitzer schlägt mit einer Peitsche auf ein Pferd ein.

Weshalb also haben Valve und Epic Games sich dagegen entschieden, das Spiel zu veröffentlichen? Es war sogar kurze Zeit im Humble Store offline, weil dortige Entscheidungsträger aufgrund der Kontroverse das Spiel nochmal austesten wollten. Nach wenigen Stunden war das Spiel wieder verfügbar. Laut Aussagen des Entwicklerstudios hat Valve das Spiel vor circa einem Jahr schon aus ihrem Service verbannt und geblacklisted, weil es eine Szene gab, in der ein junges Mädchen auf einem der Pferde reitete. Die Entwickler*innen haben diese Szene verändert, sodass die Person nun eine erwachsene Frau ist. Valve hat ihre Meinung jedoch nicht geändert. Das größte Problem hierbei ist, dass diese Szene als ausschlaggebender Faktor auch nur eine Vermutung des Studios ist. Valve selbst kommuniziert nämlich nicht, was sie stört. Irgendwas in dem Spiel verstößt gegen ihre Guidelines, aber sie sagen nicht, was das wäre. Die Nacktheit kann es nicht sein. Cyberpunk 2077 zeigt Genitalien unverpixelt, hat lange Sexszenen und ist auf Steam. Die Andeutung von Vergewaltigung kann es ebenfalls nicht sein, denn Indiehit Indika deutet eine, auf in meinen Augen deutlich schlimmere Art und Weise, an und ist auf Steam. Der Gewaltgrad des Spiels ist lächerlich im Vergleich zu Mortal Kombat. Die Art wie Sklaverei dargestellt wird? Schon mal Fallout: New Vegas gespielt?

Ein Pferd schiebt einen Pflug.
Ein Pferd schiebt einen Pflug.

Mal ganz ehrlich: Horses ist zahm im Vergleich zu vor allem Büchern und Filmen, die ähnliche Thematiken aufgreifen. Ein Irreversibel von Gaspar Noé mit seiner zehnminütigen Vergewaltigungsszene und brutalsten Gewalt ist hunderte Male schockierender als Horses. Auch die Tatsache, dass Horses ein Videospiel ist und damit Interaktivität mit sich bringt, welche man so in einem Buch oder Film nicht haben würde, macht das Spiel nicht schlimmer. Vor allem da die interaktiven Elemente auf simpelste und oft harmlose Interaktionen beschränkt sind. Die wirklichen Gräueltaten werden von anderen Figuren als der Spielerfigur begangen.

Ein Pferd bei Nacht.
Ein Pferd bei Nacht.

Dennoch haben sich Valve und Epic Games auf feigste Weise dazu geweigert, dieses Spiel in ihren Stores zu handeln. Epics Begründung ist dazu absolut lächerlich. Angeblich würden sie keine Spiele vertreiben, die das so genannte Adult Only-Rating der ESRB haben, außer besagtes Spiel hat dieses Rating nur, weil es NFTs hat. Also a) hat Horses ein M-Rating. Und b) lol. Gleichzeitig sind Kulturkrieger, die so gerne von Cancel Culture reden, hier entweder erstaunlich ruhig oder behaupten, es geschiehe den Entwickler*innen zurecht, weil sie ja links sind. Meist wird dieses Gerede mit Falschinformationen über das Spiel begleitet, die es derber und ekelhafter wirken lassen sollen, als es wirklich ist. Dieses widerliche Verhalten der Menschen und Stores kann womöglich dem Studio die Existenz kosten. Zwar ist das Spiel über GOG, Itch.io und Humble zu kaufen, aber natürlich nutzen diese Plattformen, vermutlich sogar zusammengerechnet, wesentlich weniger Menschen als Steam, das Monopol der digitalen Videospielstores auf dem PC. Wir hatten diese Debatte erst vor wenigen Monaten, als eine religiöse Gruppe Zahlungsdienste wie VISA und Mastercard auf Spiele mit sexuellen Inhalten auf Steam aufmerksam machte und dafür sorgte, dass zahlreiche Spiele delisted worden sind. Mich persönlich interessieren pornografische Spiele auch nicht, aber im Namen der Kunstfreiheit möchte ich, dass sie existieren dürfen.

Fazit

Horses hat mich irgendwie kalt gelassen. Ich liebe den Stil des Spiels, doch von der Handlung hätte ich irgendwie mehr erwartet. Mehr Spielraum zum Nachdenken und mehr Subtilität, doch stattdessen ist sie sehr direkt und forwärts erzählt. Das muss nichts schlimmes sein. Meine Erwartungen wurden zugegebenermaßen durch die Debatte beeinflusst – immerhin ist es unmöglich, so was einfach auszublenden. Durch seine groteske Art wird das Spiel auf unterschiedlichste Reaktionen bei Spielenden treffen und ich würde es empfehlen, selbst wenn ich kein Fan geworden bin.

65/100
Total Score

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